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glanzmanntours ![]() WAS SIE AUF HUNDESCHLITTENTOUREN ERLEBEN
AUSBILDUNG ZUM HUNDESCHLITTENFÜHRER UND PFLEGE DER HUSKYS NORDLICHTER, STILLE UND STERNE
AUSBILDUNG ZUM HUNDESCHLITTENFÜHRER UND PFLEGE DER HUSKYS Wir legen sehr viel Wert auf Ihre Ausbildung zum Hundeschlittenführer “Musher”. Sie lernen u.a. den richtigen Umgang mit den freundlichen Schlittenhunden, wichtige Verhaltensregeln, ein- und ausschirren, auswechseln der Leinen, Kommandos und Fahrtechniken in unterschiedlichem Gelände und verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Unsere Huskys sind nicht nur enorm leistungsfähig sondern auch sehr anhänglich, treu und sensibel. Es sind individuelle Charaktere, die Ihnen voll und ganz vertrauen und es verdienen, von jedem Gast richtig betreut und behandelt zu werden. Aus diesem Grund werden die Huskys auf allen Schlittenhundetouren gemeinsam gepflegt und gefüttert. Dies ist wichtig, um ein gegenseitiges Vertrauen und Kennenlernen aufzubauen, das sich positiv auf die Moral, die Motivation und Leistung der Tiere auswirkt.
NORDLICHTER, STILLE UND STERNE Es ist tiefe Nacht. Stille, so intensiv, dass nur noch unser Herzschlag in den Ohren zu hören ist. Der Himmel ist übersät mit Millionen von Sternen. Bedingt durch die klare Luft scheint die Milchstrasse zum Greifen nah, und es vergeht kaum eine Stunde, ohne dass eine Sternschnuppe eine leuchtende Spur durch den Himmel zieht. Sie haben gute Chancen, die tanzenden Nordlichter zu beobachten!
CAMPLEBEN UND ÜBERNACHTUNGEN Als erstes werden die Hunde an einer langen Leine platziert. Jeder Husky kriegt ein weiches, warmes Nest aus Tannenzweigen oder Stroh. Nun müssen wir Bäume fällen, Holz zersägen und Feuer machen. Das Futter für die Hunde wird vorbereitet, und die Huskys werden so bald wie möglich mit ihrem verdienten Fressen belohnt. Nach einer köstlichen Suppe richten wir unser Nachtlager ein. Abwechslungsreiche, schmackhafte, zum Teil bereits zu Hause vorgekochte Menus sind schnell zubereitet. Riz Casimir, Kartoffelpuffer mit Ragout, Nudeln mit Pilzsauce und gebratene Würstchen vom Feuer sind nur ein paar Menubeispiele. Den Abend verbringen wir am grossen, warmen Lagerfeuer in gemütlicher Runde, schauen in die züngelnden Flammen und horchen dem knisternden Feuer. Je nach den Wetterbedingungen hält Sie ein Zweitschlafsack (s. Miet-Ausrüstung) auch in kalten Nächten unter freiem Himmel garantiert warm.
SAUNA UND DUSCHMÖGLICHKEIT Bei den Blockhütten in der Wildnis muss mit dem Wasser, welches mit Solarstrom aus der Quelle hochgepumpt wird, sparsam umgegangen werden. Zwei Mal wöchentlich haben Sie die Möglichkeit für eine ausgiebige Sauna mit anschliessendem Duschgang.
TEMPERATUREN Fürchten Sie sich nicht vor den winterlichen Bedingungen. Sie werden erstaunt sein, wie angenehm die Temperaturen, bedingt durch die trockene Luft, zu ertragen sind. Auch viele unserer weiblichen Gäste bestätigen Ihnen dies! Niemand friert gern, und so hängt alles von der richtigen Ausrüstung ab. In den letzten Jahren haben sich die Wetterbedingungen verändert; arktische Temperaturen sind seltener geworden. Stattdessen können Sie längere “Wärmeperioden” von –10 bis 0 Grad Celsius erwarten.
TIERBEGEGNUNGEN Plötzlich, ganz nah, stimmt ein Wolf mit einer tiefen Stimme ein Geheul an, welches bald von einem ganzen Rudel begleitet wird. Unsere Huskys spitzen die Ohren und bald darauf erhallt ein Geheul wie ein Symphoniekonzert aus dreissig verschiedenen Wolfs- und Huskystimmen kilometerweit durch die klare, stille Winterwildnis. Solche Augenblicke sind unvergesslich! Wölfe sind für den Menschen keine Gefahr und die Bären sind im Winterschlaf! In den Weidenfeldern können wir manchmal die Elche beim Äsen beobachten. Die grossen Elchbullen verlieren ihr Geweih erst Mitte Februar. Einige Tiere sterben wegen dieser zusätzlichen Last im Tiefschnee. Eine natürliche Selektionierung, wobei der Stärkste überlebt.
EISFISCHEN, RÄUCHERN Mit dem Eisbohrer bohren wir Löcher durch die dicke Eisdecke und angeln uns köstliche kanadische Saiblinge (Seeforellen). Es ist uns schon mehrmals passiert, dass die Fische zu gross waren und nicht mehr durch das gebohrte Loch passten! Der Fang wird abends am Feuer gebraten, oder wir bauen aus Ästen einen Räucherofen und bereiten den Fisch für das Frühstück vor.
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